Nach mehrjähriger Planung liegt die Baubewilligung für das Projekt «Emmenbaum-Areal» vor. Fünf Grundeigentümer realisieren direkt beim Bahnhof Emmenbrücke eine Mikrostadt mit vielfältiger Nutzung. Der Baubeginn ist für Herbst 2026 vorgesehen. Auf dem rund 6200 m² grossen Areal entstehen ein Hotel, Studentenwohnungen, Microliving-Angebote, generationenübergreifendes Cluster-Wohnen sowie Ateliers, Büros und Verkaufsläden. Das Projekt wird nach dem Nachhaltigkeitsstandard SNBS-Areal gebaut. Die Planung und Entwicklung des Emmenbaum-Areals war ein langwieriger Prozess, der von allen Beteiligten viel Geduld und Durchhaltevermögen verlangte. Über zehn Jahre sind vergangen, bis aus den ersten Ideen ein bewilligtes Bauprojekt wurde. In den vergangenen Wochen haben die fünf Grundeigentümer, die sich zur einfachen Gesellschaft Emmenbaum-Areal zusammengeschlossen haben, die Baubewilligung der Gemeinde Emmen erhalten. Ihr Ziel ist es, ein urbanes Quartier mit flexiblen Wohn- und Arbeitsformen für kontaktfreudige Menschen zu schaffen – und damit neues Leben ins Bahnhofsquartier zu bringen. Wichtigen Meilenstein erreicht «Mit der Baubewilligung haben wir einen wichtigen Meilenstein erreicht. Es erfüllt uns mit Freude, dass wir nach intensiver und herausfordernder Planung nun den Startschuss für die Realisierung dieses Projekts geben können», sagt Eigentümervertreter Beat Burkard. Ende August wurde auch das provisorische Zertifikat für den Nachhaltigkeitsstandard SNBS-Areal ausgestellt. Bevor gebaut werden kann, sind jedoch noch umfangreiche Planungs- und Vorbereitungsarbeiten nötig. Der Rückbau der bestehenden Gebäude beginnt im Oktober 2026. Alle Mieterinnen und Mieter wurden frühzeitig informiert und werden bis im nächsten Sommer ausgezogen sein. Der eigentliche Baubeginn ist für Frühling 2027 vorgesehen, die Fertigstellung und der Bezug aller fünf Gebäude sind für Frühling 2030 geplant. Ein Hotel für Emmenbrücke Das Projekt umfasst das Zleep-Hotel mit rund 140 Zimmern für Geschäfts- und Freizeitreisende, rund 80 Mietwohnungen in unterschiedlichsten Grössen (1.5 bis 9.5 Zimmer) sowie rund 3000 m² Büro- und Gewerbeflächen. Die Gesamtinvestition beträgt rund 90 Millionen Franken. Geplant sind sechs eigenständige Gebäude mit einer maximalen Höhe von 30 Metern. Die kleinteilige Architektur schafft gassenartige Zwischenräume, einen Innenhof und gemeinschaftlich genutzte Terrassen – und damit neue Verbindungen zwischen der kreativen Viscosistadt und dem entstehenden Quartier entlang der Bahngleise. Innovatives Angebot beim Bahnhof Die Planung erfolgt durch die Planergemeinschaft Mirlo Urbano / Brühlmann Loetscher, das Baumanagement durch die SF Baupro AG. Das Nutzungskonzept ist vielfältig: Hotel, Microliving, altersgerechtes und generationenübergreifendes Wohnen, studentisches Wohnen, Gastronomie, Büro- und Gewerbeflächen sowie urbane Freiräume. Die Initianten legen grossen Wert auf hochwertige Architektur, eine durchdachte Erschliessung, attraktive Aussenräume und nachhaltige Bauweise. «Wir sind stolz, direkt beim Bahnhof Emmenbrücke dieses innovative Angebot zu schaffen, das es in der Region Luzern in dieser Art noch nicht gibt», sagt Beat Burkard. Kontakt Einfache Gesellschaft Emmenbaum-Areal c/o immo burkard ag Herr Beat Burkard, An der Reuss 5,6038 Gisikon 079 588 33 44, [email protected] Kontakt Medienversand Marc Lustenberger, Agentur media-work gmbh 078 609 60 64, [email protected]